Due Diligence ist die strukturierte Prüfung einer Immobilie vor dem Kauf. Wer sie überspringt, kauft die Katze im Sack. Wer sie halbherzig macht, übersieht womöglich genau die Risiken die den Deal kippen würden.
Was wird bei der Due Diligence geprüft?
Kaufmännische Due Diligence:
- Mietverträge: Laufzeiten, Kündigungsrechte, Sondervereinbarungen, Indexierungen
- Cashflow-Analyse: Ist-Miete vs. Marktmiete, Leerstandshistorie, Mietausfälle
- Betriebskosten: Struktur, Umlagefähigkeit, Optimierungspotenzial
- Capex-Bedarf: Investitionsrückstau der auf den Käufer wartet
- Bestehende Verträge: Dienstleister, Wartung, Versicherungen
Technische Due Diligence:
- Gebäudezustand: Dach, Fassade, Haustechnik, Brandschutz
- Energetischer Zustand und Sanierungsbedarf
- Altlasten und Umweltrisiken
- Baurechtliche Situation
Rechtliche Due Diligence:
- Grundbuchauszug: Belastungen, Dienstbarkeiten, Vormerkungen
- Baugenehmigungen und Nutzungsänderungen
- Laufende Rechtsstreitigkeiten
- WEG-Beschlüsse und Rücklagenstand bei Wohnungseigentum
Was am Ende rauskommt: Der Red-Flag-Report
Professionelle Due Diligence mündet in einem strukturierten Bericht – mit klaren Risiken, einer Maßnahmenmatrix und konkreten Kaufpreisempfehlungen. Red Flags sind keine Kaufabbruchgründe per se – sondern Verhandlungsmasse. Wer Due Diligence richtig macht, kauft besser oder verhandelt den Preis nach unten.
Due Diligence bei HGG
HGG Immobilienmanagement führt kaufmännische Due Diligence für Gewerbe- und Wohnimmobilien durch – Datenraumanalyse, Mietvertragsreview, Cashflow-Modellierung, Red-Flag-Report.
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