Wesentliche Aspekte der Buchhaltung für Objektgeseschaften
Die Finanzbuchhaltung in der Immobilienwirtschaft für z.B. Eigentümergesellschaften ist eine spezialisierte Form der Immobilienbuchhaltung, die sich durch die präzise, zeitnahe Erfassung aller Finanzströme (Mieten, Bewirtschaftungskosten, Instandhaltung) auszeichnet. Sie bildet die Grundlage für die tägliche Fondspreisberechnung (NAV-Berechnung) und den Jahresabschluss. Neben der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (§ 257 HGB, § 147 AO) liegt der Fokus auf der Dokumentation der Wertentwicklung für Investoren.
Spezialisierung
Immobilienbuchhalter führen Buchungen für Immobilieneigentümer oder Fonds, überwachen Kosten und erstellen Abschlüsse.
Gesellschaftsspezifische Anforderungen
Immobilienfonds-Rechnungslegung erfordert die korrekte Berücksichtigung kurz- und langfristiger Effekte auf den Fondspreis.
Objektbuchhaltung
Die Erfassung erfolgt meist detailliert pro Objekt, um Erträge (Mieten) und Aufwendungen (Instandhaltung, Verwaltung) zu trennen.
Aufbewahrung & Ordnung
Gemäß HGB und AO müssen alle Geschäftsvorfälle lückenlos, zeitgerecht und belegbasiert aufgezeichnet werden, mit Aufbewahrungsfristen von 6 bis 10 Jahren.
Informationsgrundlage
Die Buchhaltung liefert die Zahlenbasis für Investorenreporting und wirtschaftliche Entscheidungen.



